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Zu viele Fehler im Angriff bringen die SG um Zählbares bei der HSG Konstanz
Die SG Köndringen/Teningen musste sich beim Zweitligaabsteiger HSG Konstanz am Ende mit 31:27 geschlagen geben. Dabei zeigte die Mannschaft über weite Strecken eine starke Leistung, verpasste es jedoch erneut, sich für den hohen Aufwand zu belohnen.
Von Beginn an präsentierten sich die Schwarz-Gelben gut eingestellt. Vor allem in der Defensive stand die SG sehr kompakt und stellte den Konstanzer Angriff im aufgebauten Spiel immer wieder vor große Probleme. Die gefährlichen Rückraumshooter Michelberger und Knipp hatte man weitestgehend im Griff, wodurch Konstanz nur selten zu klaren Abschlüssen kam. Ein starker Rückhalt in dieser Phase war Vincent Lutz im Teninger Tor, der im ersten Durchgang mit zahlreichen Paraden glänzte und seine Mannschaft immer wieder im Spiel hielt.
Lediglich im eigenen Angriff verhinderten technische Fehler und einige vergebene Würfe eine frühere Führung der SG. Diese Unkonzentriertheiten nutzten die Gastgeber konsequent aus und kamen so zu einfachen Toren. Beim 9:4 in der 16. Minute lag Konstanz erstmals mit fünf Toren in Führung. Doch die Teninger ließen sich davon nicht beeindrucken, kämpften sich mit einer weiterhin stabilen Abwehrleistung zurück in die Partie und verkürzten Schritt für Schritt. Zur Halbzeitpause stand ein 12:12 auf der Anzeigetafel. Dass die SG zu diesem Zeitpunkt nicht in Führung lag, war eigens verschuldet, zu viele technische Fehler und Fehlwürfe verhinderten einen möglichen Vorsprung.
Für den zweiten Durchgang war klar: Sollten diese einfachen Fehler abgestellt werden, war ein Punktgewinn durchaus möglich. Entsprechend entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Konstanz legte vor, Teningen glich aus, keine Mannschaft konnte sich entscheidend absetzen. Beim 19:17 in der 39. Minute erspielten sich die Gastgeber einen kleinen Vorteil, doch die SG antwortete prompt und stellte beim 20:20 in der 44. Minute erneut auf Gleichstand.
In dieser Phase senkten die Schwarz-Gelben zwar die Fehlerquote im Spielaufbau, doch die Anzahl der Fehlwürfe blieb weiterhin zu hoch. Auf Konstanzer Seite konnten vor allem die Außenspieler, insbesondere über Rechtsaußen, immer wieder erfolgreich einnetzen. Ein letzter Versuch der SG, im 7gegen-6 noch einmal Druck zu erzeugen, brachte nicht den erhofften Effekt. Leichte Ballverluste ermöglichten es Konstanz, den Vorsprung auszubauen. Auch eine offensive Manndeckung in den Schlussminuten, mit der die SG noch einmal alles auf eine Karte setzte, brachte keine Wende, im Gegenteil, die Gastgeber nutzten den freien Raum zu weiteren Treffern.
So stand am Ende eine 31:27-Niederlage zu Buche, die sich vom Gefühl her zu hoch anfühlt. Über gut 50 Minuten bot die SG dem Zweitligaabsteiger Paroli und wurde erst durch das hohe Risiko in der Schlussphase entscheidend bestraft.
Nächste Woche steht bereits das nächste Heimspiel an. Zur ungewohnten Zeit am Sonntag, den 1. Februar, um 17:00 Uhr empfängt die SG den Tabellenführer aus Kornwestheim in der Ludwig-Jahn-Halle. Dort wollen die Teninger erneut ihre Heimstärke ausspielen, um wichtige Punkte im Abstiegskampf zu sammeln.