Grandiose Saison der SG Köndringen/Teningen

Mit drei Meisterschaften, zwei zweiten Plätzen und weiteren substantiell guten Platzierungen hat die SG Köndringen/Teningen die Saison 2014/2015 abgeschlossen.

Dass Uli Kiefer mit seinen D-Jungs die Bezirksmeisterschaft Freiburg/Oberrhein holt, daran sollte man sich zwar nicht gewöhnen, aber es passiert halt mit schöner Regelmäßigkeit, so auch wieder in dieser Saison – und das ohne jeden Verlustpunkt. Die B-Jugend wollte in der Südbadenliga nicht nachstehen, auch sie schaffte dieses Kunststück und holte sich im Anschluss auch noch den zweiten Platz im Land. Sicherlich überraschender, auch in der Klarheit, war der Erfolg der Herren III – das ist der bunt gemischte Haufen aus Jung und Alt, der in der Regel einmal die Woche kickt, ein paar Bälle wirft und in der Regel auch noch Torhüter auf dem Feld spielen lässt – in der Kreisklasse A, wo man sich immerhin gegen mehrere Herren I-Mannschaften der Region durchsetzen konnte. Die A-Jugend verlor leider ihr vorletztes Spiel und damit auch die Meisterschaft in der Südbadenliga, aber das war sehenswerter, schneller Handball, der von den Jungs gespielt wurde und der immerhin mit dem zweiten Platz belohnt wurde. Mit einer erstklassigen Rückrunde erreichten die Herren II die Vizemeisterschaft in der Landesliga Süd, aber nur um sich im Anschluss über den anstrengenden Umweg der Relegation doch souverän den Aufstieg in die Südbadenliga zu sichern. Dabei wurden sowohl dem Vertreter der Landesliga Nord (ASV Ottenhöfen) als auch der Vertreter der Südbadenliga (TuS Helmlingen) in begeisternden Heimspielen die Grenzen aufgezeigt. Die Südbadenliga kann für diese Mannschaft aus Jung und Alt unter ihrem neuen Trainer gerne kommen. Die Damen mussten sich nach dem letztjährigen Aufstieg in die Bezirksklasse wohl erst mal an die etwas rauere Luft dort gewöhnen, zeigten aber in der Rückrunde mit zum Schluss sieben Siegen in Folge und dem daraus resultierenden Platz 6, dass sie absolut in diese Liga gehören. Auch die C-Jugend mit Platz 5 in der Südbadenliga und einer sehr guten Rückrunde (7 Siege, 2 Niederlagen), die C-Mädels - erstmals in der Südbadenliga - und die B-Mädels in der Bezirksliga zeigen schönen Handball und spielten guten Runden. Zwei E-Jugend Mannschaften und die Minis machten unter der Leitung von SpoFunnies-Chef Robert Korb gute Fortschritte und hatten vor allem eines: Spaß am Handball. Ach ja, da war ja noch eine Herren I - Mannschaft in der dritten Bundesliga. 32:28–Punkte, Platz 8 in der 3. Liga Süd, zweitbeste Heimmannschaft, immer schön Abstand zu einem Abstiegsplatz gehalten, junge Spieler erfolgreich integriert, den Rückzug von Christian Hefter und Sascha Ehrler kompensiert, was will man mehr?


Und wie geht es weiter? Nachdem alle Relegationen und Qualifikationen gespielt sind, wird die SG sicherlich auch in der Saison 2015/2016 überall ein gewichtiges Wörtchen mitsprechen. Für die drei Herrenteams gilt dabei alleine die Maxime, sich – so früh wie möglich und so weit wie möglich - von den Abstiegsplätzen wegzuspielen. Die Damen hingegen werden zusammen mit ihrem neuen Trainer mal schauen wollen, wie denn die Luft weiter oben in der Bezirksliga ist und soweit ist die Landesliga dann ja auch nicht mehr weg. In der Jugend hat die SG gleich acht Jungen-Mannschaften und eine B-Mädchen Mannschaft gemeldet. Die A-, B1- und C-Jugend kämpfen erneut in der Südbadenliga, wobei die beiden älteren Mannschaften sicherlich auch ein gewichtiges Wörtchen um den Titel mitsprechen werden. Gleiches gilt für die D-Jugend, hier will schlicht die Erfolgsserie ausgebaut werden. Wo andere Vereine Problem haben überhaupt eine Mannschaft zusammen zu bekommen, stellt die SG mit einer B2 und D2 sogar zwei Teams in zwei Jugendklassen, auch sicherlich ein Zeichen der erfolgreichen Jugendarbeit. Zusammen mit der HSG Konstanz und der SG Ottenheim/Altenheim stellt man nun schon seit Jahren die besten Jungendteams im männlichen Bereich des Südbadischen Handball-Verbands. Dazu kommt neben der HSG Konstanz der einzige Drittligist – inzwischen allseits aufgrund der langjährigen Ligazugehörigkeit nur noch Drittliga-Dinosaurier genannt – im Bereich des SHV aus der kleinen Gemeinde Teningen im Breisgau. Das ist absolut keine Selbstverständlichkeit, kostet jede Menge Kraft, aber der Erfolg gibt der SG hier mehr als Recht. Also packen wir es an.

Duner Bikel!

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